Das Familienmagazin für Potsdam und Umgebung

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Fotos: Huckleberrys® Tour

Stadt­flucht in die Natur – Weit weg, ganz nah 

Text von Huck­le­ber­rys® Tour

Die Son­ne schien hell und warm, als die drei Fami­li­en ihre Rei­se auf der Havel began­nen. Mit ihren Hun­den, Kin­dern und voll­ge­pack­ten Flö­ßen sta­chen sie an der Huck­le­ber­rys® Floß­sta­ti­on in See. Die Vor­freu­de auf drei Tage und Näch­te in der frei­en Natur war greifbar.

Tag 1: Auf­bruch ins Abenteuer

Die Flö­ße glit­ten sanft über das Was­ser, wäh­rend die Kin­der lach­ten und die Hun­de fröh­lich bell­ten. Jede Fami­lie hat­te ihr eige­nes Floß, aber sie blie­ben eng bei­ein­an­der, sodass sie mit­ein­an­der kom­mu­ni­zie­ren und den Spaß tei­len konn­ten. Die Kin­der spran­gen bald ins Was­ser, plansch­ten und spiel­ten Fan­gen, wäh­rend die Erwach­se­nen die Land­schaft bewun­der­ten. Wäl­der und Wie­sen zogen an ihnen vor­bei, und die fried­li­che Stil­le der Natur erfüll­te ihre Sinne.

Die Flö­ße hat­ten kei­nen Strom, und so muss­ten die Kin­der ihre Han­dys bei­sei­te­le­gen und sich wie­der auf alt­mo­di­sche Spie­le besin­nen. Sie spiel­ten Ver­ste­cken, mach­ten Wett­ren­nen und erfan­den eige­ne Spie­le. Es dau­er­te nicht lan­ge, bis ihre Krea­ti­vi­tät und Fan­ta­sie sie in eine Welt ohne Tech­no­lo­gie entführten.

Am spä­ten Nach­mit­tag beschlos­sen die Väter, ihre Angeln aus­zu­wer­fen. Sie fan­den eine ruhi­ge Bucht und lie­ßen die Köder ins Was­ser glei­ten. Nach kur­zer Zeit hat­te Jonas, der Vater einer der Fami­li­en, einen hef­ti­gen Biss an sei­ner Angel. Es war ein gro­ßer Hecht, der wild kämpf­te. Die Kin­der jubel­ten und feu­er­ten ihn an, wäh­rend Jonas den Fisch mit Geduld und Geschick an Land zog. Der Fang war beein­dru­ckend und wür­de das Abend­essen bereichern.

Gegen Abend erreich­ten sie eine klei­ne Insel im Fluss. Hier schlu­gen sie ihr Lager auf. Zel­te wur­den auf­ge­stellt, und die Kin­der sam­mel­ten Feu­er­holz, wäh­rend die Hun­de neu­gie­rig die Umge­bung erkun­de­ten. Das Lager­feu­er wur­de ange­zün­det, und die Fami­li­en ver­sam­mel­ten sich dar­um, um gemein­sam zu kochen. Es gab gegrill­ten Fisch, den sie tags­über gean­gelt hat­ten, und selbst­ge­mach­te Salate.

Das gemein­sa­me Kochen

Sie pack­ten Cam­ping­ge­schirr aus und stell­ten einen Gas­ko­cher sowie einen klei­nen Grill auf. Die Müt­ter berei­te­ten den Fisch vor, indem sie ihn mit Kräu­tern und Zitro­nen­schei­ben füll­ten. Die Kin­der hal­fen eif­rig, Gemü­se zu schnei­den und Sala­te zuzu­be­rei­ten. Es war eine Team­ar­beit, bei der jeder eine Auf­ga­be hat­te. Wäh­rend sie koch­ten, plau­der­ten sie fröh­lich und tausch­ten Geschich­ten aus.

„Erin­nert ihr euch an den letz­ten Cam­ping­ur­laub?“, frag­te Lisa, die Mut­ter von zwei Kin­dern, wäh­rend sie den Fisch auf den Grill leg­te. „Das war der Som­mer, in dem wir die­sen rie­si­gen Baum erklom­men haben.“

„Ja, und Max hat fast den gan­zen Vor­rat an Marsh­mal­lows geges­sen!“, lach­te Micha­el, der Vater der drit­ten Familie.

Als der Fisch fer­tig war und das Gemü­se zischend und duf­tend auf dem Grill lag, setz­ten sie sich alle um das Feu­er. Es war ein Fest­mahl in der Natur, und sie genos­sen jeden Bis­sen. Die Gesprä­che dreh­ten sich um ver­gan­ge­ne Urlau­be, zukünf­ti­ge Plä­ne und die Freu­de, die sie in die­sem Moment teilten.

Der Son­nen­un­ter­gang

Plötz­lich wur­de der Him­mel von den Far­ben des Son­nen­un­ter­gangs erleuch­tet. Die Son­ne senk­te sich lang­sam hin­ter den Hori­zont, und die Wol­ken färb­ten sich in leuch­ten­den Rot‑, Oran­ge- und Vio­lett­tö­nen. Die Fami­li­en schau­ten gebannt zu, wie das Was­ser der Havel die Far­ben reflek­tier­te und alles in ein war­mes, gol­de­nes Licht tauchte.

Es war ein magi­scher Moment der Stil­le, nur unter­bro­chen vom sanf­ten Plät­schern des Was­sers und dem gele­gent­li­chen Knis­tern des Lager­feu­ers. Die Kin­der kuschel­ten sich an ihre Eltern, und selbst die Hun­de leg­ten sich ent­spannt nie­der, als ob sie den Augen­blick eben­falls genie­ßen wollten.

Tag 2: Spie­le und Entdeckungen

Am nächs­ten Mor­gen erwach­ten sie früh und genos­sen ein ein­fa­ches Früh­stück im Frei­en. Die Kin­der began­nen sofort, neue Spie­le zu erfin­den, wäh­rend die Hun­de ihnen auf Schritt und Tritt folg­ten. Nach dem Früh­stück gin­gen die Erwach­se­nen mit den Kin­dern und Hun­den auf Erkun­dungs­tour. Sie ent­deck­ten ver­steck­te Buch­ten und mach­ten Rast an beson­ders schö­nen Stel­len des Flusses.

Am Nach­mit­tag setz­ten sie ihre Rei­se fort, und es war Paul, der ältes­te Sohn einer der Fami­li­en, der einen unge­wöhn­li­chen Fang mach­te. Beim Angeln zog er ein altes, ver­ros­te­tes Medail­lon aus dem Was­ser. Es war klar, dass die­ses Stück eine Geschich­te hat­te, und die Kin­der began­nen sofort, Geschich­ten dar­über zu erfin­den, wie es wohl in den Fluss gekom­men war. Die­ses geheim­nis­vol­le Fund­stück sorg­te für vie­le span­nen­de Erzäh­lun­gen am Lager­feu­er an die­sem Abend.

Tag 3: Ein unver­gess­li­cher Abschied

Der letz­te Tag begann mit einem High­light: Am frü­hen Mor­gen schwamm ein rie­si­ger Schwarm Wild­gän­se ruhig im Was­ser um die Flö­ße her­um. Vom Schnat­tern der Gän­se wur­den alle sanft geweckt. Es war ein wun­der­vol­ler Anblick, als die Gän­se im ers­ten Licht des Tages fried­lich um sie her­um­pad­del­ten. Die Kin­der schau­ten fas­zi­niert zu, wie die Vögel sich beweg­ten, und die Hun­de beob­ach­te­ten das Spek­ta­kel neugierig.

Plötz­lich, als ob auf ein unsicht­ba­res Kom­man­do, erhob sich der Schwarm mit viel wil­dem Geschnat­ter in die Luft. Die Gän­se flo­gen knapp über die Köp­fe der Fami­li­en hin­weg und hin­ter­lie­ßen ein Gefühl von Frei­heit und Abenteuer.

Der Fluss wur­de schma­ler, und die Land­schaft änder­te sich. Hohe Schilf­hal­me säum­ten die Ufer, und es schien, als wären sie in einer ande­ren Welt gelandet.

Als die Son­ne unter­ging, such­ten sie erneut eine Insel zum Cam­pen auf. Dies­mal ent­schie­den sie sich, die Nacht ohne Zel­te unter dem frei­en Him­mel zu ver­brin­gen. Die Kin­der leg­ten sich eng anein­an­der geku­schelt neben den Hun­den, wäh­rend die Eltern sich Geschich­ten von frü­he­ren Aben­teu­ern erzählten.

Im Licht des fla­ckern­den Lager­feu­ers pas­sier­te es dann: Ein sanf­ter, uner­war­te­ter Kuss zwi­schen zwei Eltern, die in den letz­ten Tagen viel Zeit mit­ein­an­der ver­bracht hat­ten. Es war der Anfang einer neu­en Lie­bes­ge­schich­te, gebo­ren aus dem Aben­teu­er und der gemein­sa­men Zeit in der Natur.

Am nächs­ten Mor­gen bra­chen sie ihr Lager ab und mach­ten sich auf den Rück­weg zur Floß­sta­ti­on der Huck­le­ber­rys®. Die Kin­der tausch­ten ihre Erleb­nis­se aus und erzähl­ten sich von den Aben­teu­ern, die sie erlebt hat­ten. Sie spra­chen über die span­nen­den Spie­le, die sie erfun­den hat­ten, die Freu­de am Angeln und die Geschich­ten, die sie sich rund um das alte Medail­lon aus­ge­dacht hatten.

Erfah­run­gen und Erinnerungen

Die Kin­der nah­men wert­vol­le Lek­tio­nen und unver­gess­li­che Erin­ne­run­gen von die­ser Rei­se mit. Sie lern­ten, wie man in der Natur lebt, ohne moder­ne Tech­no­lo­gie, und ent­deck­ten die Freu­de an ein­fa­chen Spie­len und der Gemein­schaft. Sie erleb­ten, wie erfül­lend es sein kann, den eige­nen Fisch zu fan­gen und gemein­sam zu kochen. Die Näch­te unter frei­em Him­mel, die magi­schen Son­nen­un­ter­gän­ge und das Schnat­tern der Wild­gän­se im Mor­gen­grau­en hin­ter­lie­ßen einen tie­fen Eindruck.

Am wich­tigs­ten war jedoch, dass sie die Stär­ke von Freund­schaf­ten und Fami­li­en­ban­den erfuh­ren. Sie merk­ten, wie schön es sein kann, Zeit mit­ein­an­der zu ver­brin­gen, Geschich­ten zu tei­len und zusam­men neue Aben­teu­er zu erle­ben. Die­se Rei­se auf der Havel war mehr als nur ein Urlaub – sie war ein wert­vol­les Kapi­tel in ihrem Leben, das sie immer in Erin­ne­rung behal­ten würden.

Als sie am Hafen anka­men und die Flö­ße ver­lie­ßen, waren sie nicht nur um vie­le Erin­ne­run­gen rei­cher, son­dern auch um neue Freund­schaf­ten und eine fri­sche Roman­ze. Die drei Tage und Näch­te auf der Havel hat­ten sie enger zusam­men­ge­schweißt und ihnen gezeigt, dass das wah­re Aben­teu­er oft in den klei­nen, uner­war­te­ten Momen­ten des Lebens fast vor der Haus­tür liegt.

spon­so­red Post

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