Das Wun­der von R.

05. Dezember 2020

Eine klas­si­sche Weih­nachts­ge­schich­te mit Schnee, Geschen­ken, Weih­nachts­mann und so? Nein! All dies kommt natür­lich vor, aber im Wesent­li­chen geht es um Zusam­men­halt und dar­um, dass Kin­der viel bewir­ken kön­nen und um den Glau­ben an Fami­lie, egal wie sie zusam­men­ge­setzt ist, um Freund­schaft und dar­um, dass auch schwie­ri­ge Situa­tio­nen gut aus­ge­hen, wenn man etwas dafür tut.

Manu­el, Cami­la und Shon­da, die mit ihren bei­den Müt­tern nach R. geflüch­tet sind, wer­den auch dort nicht freund­lich auf­ge­nom­men. Anders als in ihrer Hei­mat ist der Grund dafür nicht, weil ihre Eltern ein les­bi­sches Paar sind, son­dern weil alle Erwach­se­nen der Stadt unfreund­lich und abwei­send zuein­an­der sind, denn sie haben Angst, es könn­te etwas Schlim­mes gesche­hen. Nur das Mäd­chen Oli­via hilft der Fami­lie. Zusam­men mit dem Weih­nachts­mann und sei­nen Elfen ret­ten die Kin­der das Weih­nachts­fest und ver­än­dern dabei auch die nega­ti­ve Ein­stel­lung der Erwachsenen.

Eine freund­li­che und warm­her­zi­ge Geschich­te, die an kei­ner Stel­le beängs­ti­gend oder bedrü­ckend ist, für Kin­der ab 8 Jahren.

Men­tor Ver­lag Ber­lin, ISBN 978–3‑948230–15‑9, 24,90 Euro