Ver­ra­ten

23. November 2020

Sebas­ti­an wird in Ost-Ber­lin im Jahr 1986 von der Sta­si als min­der­jäh­ri­ger Inof­fi­zi­el­ler Mit­ar­bei­ter miss­braucht. Eine fik­tio­na­le Geschich­te, die sich so aber oft in der DDR abge­spielt hat hin­ter geschlos­se­nen Türen. Die Autorin Grit Pop­pe arbei­tet eng mit Zeit­zeu­gen zusam­men, dadurch ist das Buch über­zeu­gend und scho­ckie­rend, aber vor allem regt es zum Nach­den­ken an und weckt Inter­es­se an der oft ver­ges­se­nen Ver­gan­gen­heit. Jugend­li­che ab 14 Jah­ren kön­nen die­ses Buch lesen, um auf span­nen­de Art an Gescheh­nis­se in der DDR her­an­ge­führt zu wer­den. Das Buch ver­eint Geschich­te und Wis­sen mit Span­nung und Aben­teu­er. Genau das macht es für Jugend­li­che emp­feh­lens­wert, die durch eine packen­de Hand­lung mehr über Gleich­alt­ri­ge in der DDR erfah­ren möch­ten. (Lai­la Mehlis)

Dress­ler Ver­lag, 12 Euro, ab 14 Jahren