Nach der Sommerpause öffnet das Spatzenkino im September wieder seine Türen und bringt rasante Bewegung auf die Leinwand. Drei Filme drehen sich ums Loslegen: Räder kommen ins Rollen, ein Wettrennen startet, und eine kleine Maus übt das Fliegen. Zwischen den Filmen können alle gemeinsam spielerisch um die Wette radeln und Flugversuche unternehmen. Empfohlen ab 4 Jahren.
Casper und Emma fahren Fahrrad Casper wünscht sich schon so lange ein eigenes Fahrrad. Endlich ist es soweit: Er hat seine Eltern überzeugt. Zusammen mit seiner Freundin Emma fährt er die ersten noch wackeligen Runden auf dem Sportplatz. Doch schnell haben die beiden den Dreh raus und radeln vergnügt mit der ganzen Familie durch die Natur. Der Film zeigt echte Protagonist:innen in überschaubaren Alltagssituationen und vermittelt seinem jungen Publikum durch die liebevoll und ruhig gestaltete Erzählweise Sicherheit und Selbstermächtigung.
Regie: Arne Lindtner Næss, NO 2015, Realfilm, 13 Min.
Der letzte Tag im Herbst Bevor der erste Schnee fällt versammeln sich die Tiere des Waldes zu einem ungewöhnlichen Wettrennen. Aus gefundenen Einzelteilen baut jedes das für sich passende Fahrrad. Während der turbulenten Fahrt durch den herbstlichen Wald passieren allerlei Missgeschicke, doch niemand bleibt auf der Strecke. Dabei sein, ist alles! Und so helfen sich die Waldbewohner gegenseitig und bringen alle in Ziel. Ästhetisch besticht der Animationsfilm durch seine warmen, herbstliche Farbpalette aus Orange- und Gelbtönen. Ein leises Windrauschen deutet dabei nicht nur die Jahreszeit an, sondern treibt auch die Rennteilnehmer voran.
Regie: Marjolaine Perreten, CH/B/FR 2019, Zeichentrickfilm, 8 Min.
Tilda Apfelkern hebt ab
Von den Rädern gehts weiter in die Luft. Die Kirchenmaus Tilda träumt vom Fliegen. Rotkehlchen Robin entpuppt sich als strenger Lehrer und langweilt Tilda mit der trockenen Theorie. Ihr Motto: Ausprobieren. Aus Salatblättern bastelt sie sich kurzerhand eigene Flügel. Als dann noch ein kräftiger Windstoß dazukommt, hebt Tilda tatsächlich ab, wenn auch ganz anders als geplant. In einer heimeligen Atmosphäre, die sehr detailversiert gestaltet ist, zeigt die Geschichte, wie man mit Neugier und einer Portion Mut über sich hinauswachsen kann.
Regie: Konrad Weise, D 2017, Zeichentrickfilm, 7 Min.
Spielphasen zwischendrin
Das Spatzenkino zeigt die Filme mit integrierten Spielphasen. Gemeinsam mit den Moderator:innen können alle gemeinsam radeln und erste Flugübungen unternehmen. So können die Kinoneulinge das Gesehene verarbeiten und gleichzeitig wird die konzentrierte Wahrnehmung des Filmerlebnisses gefördert.
Die Sonderausstellung „OHNE FRÜHSTÜCK. OHNE DISKUSSION. 80 Jahre DEFA-Filme“ im Filmmuseum Potsdam gibt bis 2.5.2027 Einblicke in den Alltag der DDR.
Dabei werden Themenblöcken wie Wohnen, Essen und Trinken oder Spaß exemplarisch mehrere Filme zugeordnet. Was hat die Menschen bewegt? Wie wurden die Themen dargestellt? Ergänzt werden Plakate und Bilder durch Requisiten und Kostüme sowie Mitmachstationen. Kinder können beispielsweise mit Filmgeschirr einen Tisch decken, wie er in vielen DDR-Wohnungen aussah.
Ergänzend zur Schau werden DEFA-Kinderklassiker wie „Moritz in der Litfaßsäule“, „Konzert für Bratpfanne und Orchester“ oder „Der Weihnachtsmann heißt Willi“ im Kino gezeigt.
Die Sonderausstellung „OHNE FRÜHSTÜCK. OHNE DISKUSSION. 80 Jahre DEFA-Filme“ im Filmmuseum Potsdam gibt bis 2.5.2027 Einblicke in den Alltag der DDR.
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Ergänzend zur Schau werden DEFA-Kinderklassiker wie „Moritz in der Litfaßsäule“, „Konzert für Bratpfanne und Orchester“ oder „Der Weihnachtsmann heißt Willi“ im Kino gezeigt.
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Ergänzend zur Schau werden DEFA-Kinderklassiker wie „Moritz in der Litfaßsäule“, „Konzert für Bratpfanne und Orchester“ oder „Der Weihnachtsmann heißt Willi“ im Kino gezeigt.
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Ergänzend zur Schau werden DEFA-Kinderklassiker wie „Moritz in der Litfaßsäule“, „Konzert für Bratpfanne und Orchester“ oder „Der Weihnachtsmann heißt Willi“ im Kino gezeigt.
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