Das Familienmagazin für Potsdam und Umgebung

Unser Poki sagt Hallo!

Das Familienmagazin für Potsdam und Umgebung

Foto: Matthias Kremer

Neue Kin­der­hör­spiel­rei­he von hier!

Jen­ny Alten, Leo­nie Below und Johan­nes Dis­sel­hoff, die Macher*innen der neu­en Kin­der­hör­spiel­rei­he „Löre & Luc“ kom­men von hier – aus Pots­dam und Ber­lin. Ent­stan­den sind bis­her 12 frech-wil­de Hör­spie­le für Kin­der zwi­schen 3 und 6 Jah­ren. Ihnen war wich­tig, all­tags­na­he Geschich­ten zu erzäh­len … aber lest selbst – wir haben sie näm­lich gefragt:

Wann und wie kamt ihr auf die Idee für die­ses Hörspiel?

Leo­nie Below: Als mei­ne bes­te Freun­din ihr ers­tes Kind bekam, hat­te ich den Wunsch, für ihren klei­nen Sohn ein Hör­spiel zu schrei­ben, das modern und unkon­ven­tio­nell erzählt wird und in dem Kin­der und ihre The­men ernst genom­men wer­den. Beim gemein­sa­men Brain­stor­ming mit Jen­ny und Johan­nes ist dann die Idee für „Löre & Luc“ entstanden.

Jen­ny Alten: Für unse­re Kin­der und die unse­rer Freun­de haben wir uns immer Medi­en gewünscht, in denen die Eltern und Kin­der die aktu­el­len und ech­ten Pro­ble­me haben, die wir auch in unse­ren Fami­li­en ken­nen: Das Öko-Essen schmeckt den Kin­dern nicht, das neue Geschwis­ter­chen ist total ner­vig, beim Kin­der­ge­burts­tag ist das Geburts­tags­kind über­for­dert, aber eigent­lich sol­len doch alle Spaß haben, mein Kind hat Angst vor einer Imp­fung, die Kita-Ein­ge­wöh­nung ist nicht so ein­fach wie gedacht oder mein Kind hat ein Spiel­zeug von einem ande­ren Kind kaputt gemacht. 

Johan­nes Dis­sel­hoff: Wir woll­ten ger­ne ein aktu­el­les Set­ting mit Las­ten­rad und Kin­dern, die auf die Idee kom­men das Auto abzu­schaf­fen, mit Kli­ma­fra­gen und Diver­si­tät. Kurz: Wir brauch­ten etwas Neues!

Es ist expli­zit als Hör­spiel ange­legt? Oder gibt es ein Buch dazu? 

Leo­nie Below: Die Idee für „Löre & Luc“ ist in der Anfangs­zeit der Coro­na-Pan­de­mie ent­stan­den, als nicht gedreht wer­den konn­te. Wir sind näm­lich eigent­lich Drehbuchautor*innen. Für die Bücher dazu, die wir auch geschrie­ben haben, sind wir momen­tan noch in Gesprä­chen mit einem Verlag.

Was ist das beson­de­re an „Löre & Luc – Unser lau­tes Leben“?

Johan­nes Dis­sel­hoff: „Löre & Luc“ hat eigens kom­po­nier­te Musik und Songs, die zusam­men mit den Musi­kern von Stu­dio Stil ent­stan­den sind. Die Fol­gen sind eher kurz, damit sie auch jun­ge Einsteiger-Hörer*innen nicht über­for­dern. Und das Aller­wich­tigs­te: Löre und Luc wol­len immer alles sel­ber ausprobieren.

Jen­ny Alten: Weil wir das von unse­ren eige­nen Kids gut ken­nen und auch für den bes­ten Weg zum Ler­nen hal­ten, neh­men wir im Hör­spiel kon­se­quent Löres Per­spek­ti­ve ein. Na, und natür­lich Löre, die eigent­lich Han­ne­lo­re heißt, unse­re dick­köp­fig-char­man­te Titelfigur.

Für wel­che Alters­grup­pe ist das Hörspiel?

Jen­ny Alten: Das Hör­spiel ist für 3- bis 6‑Jährige. Wir haben aber die Buch-Tex­te gera­de in einer Babels­ber­ger Grund­schu­le vor­ge­le­sen und die waren auch noch mucks­mäus­chen­still und haben danach das Dosen­te­le­fon, mit dem Löre und Luc immer zwi­schen ihren Zim­mern hin- und her­te­le­fo­nie­ren, nachgebaut.

Wie­so Unser lau­tes Leben?

Johan­nes Dis­sel­hoff: Bei „Löre & Luc“ ist immer was los! Unse­re Haupt­fi­gur Löre heißt mit Nach­na­men Krach­bein und das passt so rich­tig gut, denn Löre hat ein Fai­ble zum Laut-Sein. Ihr Papa ist Instru­men­ten­bau­er, so dass es nicht immer Krach ist, was die Fami­lie macht, son­dern sehr häu­fig auch Musik.

Leo­nie Below: Außer­dem gibt es in jeder Fol­ge eine Audio-Lupe, in der qua­si an Geräu­sche her­an­ge­zoomt wird. So kön­nen die Zuhörer*innen zum Bei­spiel akus­tisch in Mamas Baby­bauch rei­sen, das Immun­sys­tem ent­de­cken oder das Essen vom Mund bis in den Darm ver­fol­gen. Bei „Löre & Luc“ geht es also nicht nur um die aben­teu­er­li­chen All­tags­s­ge­schich­ten, die unse­re Haupt­fi­gu­ren erle­ben, son­dern es wird auch span­nen­des Wis­sen vermittelt.

Anzeigen