Was wächst, wenn Menschen sich von Ort zu Ort bewegen?
Was wird entwurzelt – und welche neuen Wurzeln schlagen wir?
Welche Potenziale trägt Mehrsprachigkeit in sich?
Was bedeutet es heute, deutsch zu sein?
Wie fühlt es sich an, dazuzugehören?
Diese und viele andere Fragen haben den Performance-Club „Mehrsprachig und Dazwischen“ bewegt - eine Gruppe junger Menschen zwischen 11 und 18 Jahren, die mehrsprachig aufwächst.
Die jungen Performer:innen zeigen, was wächst, wenn Menschen sich bewegen. Ausgehend von ihren Erfahrungen mit Mehrsprachigkeit und dem Leben im Dazwischen verweben sie biografische Fragmente mit symbolischen Objekten – Pflanzen, Fotos, Karten und Materialien, die Wege über Kontinente genommen haben.
Die Bühne des Theaters an der Parkaue wird zum Ort des Erinnerns, des Austauschs und der (Wieder)aneignung. Mehrsprachigkeit wird hier zu einer starken Ausdrucksform: Sprache wird neu im Poly-land gemischt, verändert und kreativ genutzt – als Zeichen von Freiheit, Identität und Selbstbestimmung.