In diesem Märchen wünscht sich der Müller, dass aus seiner Tochter mal was Besseres werden soll. Er erklärt sie zum Wunderkind. Das seine Tochter lieber Pferdebücher liest, interessiert ihn nicht. Dann behauptet der Müller vor dem König auch noch, seine Tochter könne Stroh zu Gold spinnen. Der König nimmt ihn beim Wort, droht mit dem Tod, falls der Müller gelogen hat. In der größten Not bekommt das Mädchen zwar Hilfe, doch der Preis dafür ist hoch: Das eigene Kind soll sie hergeben! Daraus erwächst ihr schließlich die Kraft, das Problem zu erkennen und es beim Namen zu nennen.
Das Märchen erzählt etwas über die Wichtigkeit, Dinge benennen zu können, und sich damit aus Abhängigkeiten zu lösen. Rudolf Schmid erzählt, singt und spielt mit Figuren auf offener Bühne. Er bezieht die Kinder direkt ins Stückgeschehen mit ein, und die alte Geschichte entsteht neu und lebendig vor ihren Augen. Ein Stück aus unserer Zeit!
Figurentheater im Fliegenden Theater für Kinder von 5-8 Jahren nach dem Grimmschen Märchen.